Tabelle
Kreisliga Süd
Spielzeit 2017/18

  Verein S P
1 Oesede 14 32
2 Holzhausen 14 30
3 Glane 14 27
4 Bad Laer 12 25
5 Borgloh 15 25
6 Melle II 14 24
7 Dissen 14 22
8 Hagen 14 22
9 Gesmold 13 19
10 Hilter 13 19
11 Niedermark 13 15
12 Wissingen 12 14
13 Neuenkrichen 14 13
14 SFS I 14 12
15 Gaste-Hasbergen 13 10
16 Melle Türkspor 13 2
Detaillierte Tabelle

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Die Anfänge
Wenn nicht im Sanatorium, das während des 1. Weltkrieges als Soldatenlazarett diente, noch viele Soldaten zur Ausheilung ihrer Gebrechen gelegen hätten, wäre es wohl nicht zur Gründung des SV 1919 „Löwenherz“ Schledehausen gekommen.


Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Mannschaft 1920/1921
Diese Soldaten spielten auf der „Gemeinheit“ Fußball und luden die jungen Schledehauser zum Mitspielen ein. Es dauerte auch nicht lange, bis man eine Herren- und Jugendmannschaft aufstellen konnte. Dem Talent einiger Soldaten ist es wohl zu verdanken, dass die Schledehauser Mannschaften gleich zu richtigen Kickern ausgebildet wurden und sich den ersten Wettspielen stellen konnten. Bei den Spielen trug man gestreifte Trikots und bis zu den Knien reichende weiße Hosen.



Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.1920/1921
Zur Zeit der Vereinsgründung war das Netz der Fußballvereine noch sehr breitmaschig im Osnabrücker Land. So wurden die Mannschaften gleich mit städtischen Gegnern konfrontiert. Sogar der damalige Westfalenmeister Arminia Bielefeld war einmal zu Gast in Schledehausen und wurde besiegt.



Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Mannschaft 1920/1921
Es dauerte gar nicht lange, bis die 8 bis 14-jährigen Jungen im Dorf es den Älteren nachmachten und jede Gelegenheit wahrnahmen, mit einem kleinen oder großen Ball zu kicken. Es wurden kleine Wettspiele veranstaltet: Süppkenstraße gegen Bergstraße oder Unterdorf gegen Oberdorf. Wenn es hoch kam, spielte Schledehausen gegen die Waldmark. Abmessungen für Strafräume und Außenlinien gab es damals nicht. Meistens fand so ein Wettspiel in irgendeiner Kuhwiese statt.


Der Unparteiische hatte noch nicht viel zu sagen. Er entschied über Tor, Elfmeter-Strafstoß bei Hand oder Freistoß bei Foul. Wenn jemand foulte, wurde das „butschern“ genannt. Selten wurde ein Spiel abgebrochen, weil es zu einem Handgemenge kam.


obere Reihe von links:
August Horstmann, Fritz Berner, Hermann Schäfer, Hermann Prior, Heinrich Hesse
mittlere Reihe:
Fritz Wiechmann, Brune ?, Heinrich Veregge
untere Reihe:
Willi Hurdelbrink, Heinrich
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Mannschaft 1922 - obere Reihe von links: August Horstmann, Fritz Berner, Hermann Schäfer, Hermann Prior, Heinrich Hesse mittlere Reihe: Fritz Wiechmann, Brune ?, Heinrich Veregge untere Reihe: Willi Hurdelbrink, Heinrich "Pietze" Hurdelbrink, Heinrich Westerfeld
So wilde Spiele gab es natürlich bei den Großen nicht. Der Platz war mit allen vorschriftsmäßigen Linien markiert. Die Tore waren noch ohne Netze und bestanden nur aus zwei Pfosten und einem Querbalken, die mit den Farben grün und weiß gestrichen waren.

Die Wirtschaft Blanke war damals Vereinslokal. Wenn ein Wettspiel stattfand, ging es oft mit „klingendem Spiel“ zum Sportplatz.

August Gravemann
ließ antreten und mit militärischem Gleichschritt wurde abmarschiert. Ein kleines Trommler- und Flötenkorps führte Spieler und Zuschauer zum Zuschlag.

Unterwegs wurden Vereinslieder gesungen:


„Unser Torwart auf der Lauer schaut bedächtig drein-
unsere Bäck steh’n wie gemauert, halten alles fein-
unsere drei Läufer hau’n den Ball nach vorn und die
flinken Stürmer schießen sicher auf das Tor.“

„Der Sperling hat zwei Äugelein. Er äugelt hin und her
und wenn er bei sei’m Liebchen ist, dann äugelt er noch mehr.
Und zum Dach juchhee und zum Dach juchhee hat der Sperling seine Jungen.
Wenn der Abend kommt, wenn der Abend kommt, fängt die ganze Bande an zu summen:
Summseri und Summsera, jetzt sind wir alle wieder da.“


Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Mannschaft 1922 - obere Reihe - 5. von links: Werner Schäfer
So beachtlich die Leistungen in den ersten Jahren auch waren, so schnell gingen sie auch in den Jahren bis 1925 zurück. Als der Turnverein aus der Taufe gehoben wurde, traten immer mehr Fußballer in die Reihen der Turner über. Erst nach dem 2. Weltkrieg kam das Fußballspiel wieder in Gang und die Neugründung der „Sportfreunde“ setzte diese Tradition in Schledehausen fort.

Text: Horst Denke


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