Tabelle
Kreisliga Süd
Spielzeit 2017/18

  Verein S P
1 Oesede 14 32
2 Holzhausen 14 30
3 Glane 14 27
4 Bad Laer 12 25
5 Borgloh 15 25
6 Melle II 14 24
7 Dissen 14 22
8 Hagen 14 22
9 Gesmold 13 19
10 Hilter 13 19
11 Niedermark 13 15
12 Wissingen 12 14
13 Neuenkrichen 14 13
14 SFS I 14 12
15 Gaste-Hasbergen 13 10
16 Melle Türkspor 13 2
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Rückblick auf 25 Jahre Hallenturnier
Die Sportfreunde feierte im Jahre 2006 ein besonderes Jubiläum, mit dem erstmals in eigener, neuen Waldsporthalle ausgerichteten Hallenturnier jährte sich der beliebte Budenzauber zum 25. Mal.

Lesen Sie nachfolgend einen Rückblick auf ein Vierteljahrhundert Schledehauser Hallenturniergeschichte!



Am 17.01.1982 fand erstmalig auf Initiative einiger Vereinsmitglieder das Schledehausener Hallen-Fußball-Turnier statt. Der Grund für die Ausrichtung lag auf der Hand: Im niedersächsischen Fußballsport wurde erstmals für den Amateurbereich eine Spielpause im Winter angeordnet. Um diese nicht zu lang werden zu lassen, suchte man nach Alternativen und fand sie als einer der ersten Vereine im Kreis mit diesem attraktiven Hallenturnier, das sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut und zu einem festen Bestandteil in unserer Gemeinde geworden ist. Austragungsort war die seinerzeit gerade fertiggestellte neue Sporthalle in Bissendorf, die über 24 Jahre „die sportliche Heimat“ dieses Turniers werden sollte.

Anfangs dominierte der damalige Bezirksoberligist Hagener SV das Geschehen und konnte sich neben dem Gewinn unseres ersten Turniers 1982 auch 1984 und 1985 in die Siegerliste des Sport-Wöhrl Wanderpokals eintragen. Unterbrochen wurde diese Serie nur vom FC Bissendorf, der in den kommenden Jahren mit seinem spektakulären Spiel in der Halle noch für Furore sorgen sollte. Während dieser Anfangsjahre gelang dem TuS Borgloh ein Novum in der Geschichte des Schledehausener Hallenturniers. Sie unterlagen 1984, 1985 und 1986 dreimal in Folge im Finale.

Das Hallenturnier erfreute sich immer größerer Beliebtheit, was sich auch im Teilnehmerfeld widerspiegelte. Neben unseren Nachbarvereinen SV 28 Wissingen (Sieger 1989/2004) und FC Bissendorf (8-maliger Turniersieger), die selbstverständlich auch heute noch zum „Inventar“ dieses Turniers gehören, gaben sich Landesligisten und Bezirksoberligisten wie die Amateure des VfL Osnabrück (Sieger 1987), die Sportfreunde Oesede (Sieger 1986 und 1988) und Blau-Weiss Schinkel die Ehre, aus dem Landkreis Vechta stellte sich mit Rot-Weiss Damme ein Landesligist vor, aus dem Kreis Steinfurt nahm die BSV Westfalia Leeden-Ledde teil und auch der TUS Levern aus der westfälischen Bezirksliga oder der TuS Dielingen aus der westfälischen Kreisliga A spielten vor.

Anfang der neunziger Jahre begann dann die Dominanz des FC Bissendorf. Die Mannschaft vom ehemaligen Schledehauser Trainer Berni Stühlmeyer gewann gleich viermal (1991/1993/1995/1996) das Turnier und zeigte mit eindrucksvollem Kombinationsspiel, dass sie als seinerzeit ranghöchstes Team der Gemeinde klar die Nummer eins war! Auch ehemalige Aktive aus Schledehausen gehörten während dieser Zeit dem Team des FC Bissendorf an, unter anderem Jörg Hofmeyer und Wolfgang Hammecke. Unterbrochen wurde der Siegeszug nur von Blau-Weiss Hollage (Sieger 1992) und TuRa Melle (1994).

Der VfR Voxtrup, in den letzten 10 Jahren Dauergast unseres Turniers, konnte sich 1997 und 1999 den Titel sichern und war auch Favorit, als es am 02. Januar 2000 um den inoffiziellen Titel des „Jahrtausendmeisters“ ging. Es blieb jedoch erneut den Bissendorfern vorbehalten, in „ihrer Halle“ der Konkurrenz aufzuzeigen, wer Herr im Hause ist!
Im darauffolgenden Jahr wiederholten sie ihren Vorjahressieg und standen zum zweiten Mal vor der Chance, den „Hattrick“ zu erreichen, also drei Mal in Folge den Wanderpokal zu gewinnen. War es 1997 noch der VfR Voxtrup, der diesen Triumph des FCB verhinderte, so spielte im Jahr 2002 TuRa Melle nicht mit und verdarb den Bissendorfern den totalen Siegeszug, den sie jedoch schon 2003 mit ihrem nunmehr 8. Turniersieg fortsetzten und sich somit erneut in die Geschichtsbücher dieses Turniers eingeschrieben hatten.
In den vergangenen Jahren hatte sich auch unser Nachbarverein SV 28 Wissingen stets durch seine attraktive Spielweise in der Halle hervorgetan und wurde immer wieder in den Kreis der Favoriten gehoben. Doch erst 2004, 15 Jahre nach ihrem ersten Erfolg, konnte sich der SV 28 wieder durchsetzen und den Pokal mit nach Hause nehmen.

Ein Dino unter den bisherigen Teilnehmern und besonders erwähnenswert ist Blau-Weiss Schinkel. Der Osnabrücker Stadtteilverein hat fast alle Turniere in den letzten 25 Jahren gespielt, ging mehrfach als TOP-Favorit an den Start, konnte jedoch noch nie gewinnen. Nichts desto Trotz ließen und lassen sie es sich nicht nehmen, Jahr für Jahr als verlässliche Größe wieder am Turnier teilzunehmen. Ohne Partei ergreifen zu wollen: Eine solche Beständigkeit gehört irgendwann auch mal belohnt!

Die Mannschaften des Gastgebers standen häufig in dieser 25-jährigen Geschichte des Schledehausener Hallenturniers mit leeren Händen da. Mehrere Generationen versuchten sich daran, das eigene Turnier siegreich zu gestalten und mussten ihre Ambitionen oftmals schon in der Vorrunde streichen.

Trainer wie Berni Stühlmeyer, Erwin Braun, Fred Hammecke, Manfred Gawylczyk, Uwe Voßkuhl oder Wolfgang Peuker versuchten ihr Glück, hatten u.a. hervorragende Hallenspieler wie Siegfried „Siggi“ Laufer, Lutz „Pablo“ Beckemeyer, Peter Koch, Jörg Hofmeyer, Wolfgang Hammecke, Dirk Göcke, Willi Waldmann, Jens Rave, Horst Restemeyer, Stefan Hauck oder Jörg Rottwinkel, um nur einige wenige zu nennen, zur Verfügung. (Anmerkung des Verfassers: „Selbst ich durfte mehrfach dran teilnehmen, genutzt hat es auch nichts, zumal man „hervorragender Hallenspieler“ in diesem speziellen Fall auch getrost streichen sollte!“)

Geschafft hat es freilich keiner und über dieses eigene Turnier schien all die Jahre ein Fluch für die eigene Mannschaft zu liegen. Es schien fast so, als ob die Last als Ausrichter die Mannschaften erdrückte, und einen Heimvorteil gab es ja eigentlich auch nicht, denn den hatten sich längst die Bissendorfer zu nutze gemacht.

Selbst in den vergangenen Jahren unter Trainer Martin Möllenkamp, als die Mannschaft auf Bezirksebene tollen Fußball bot, mit Spielern wie Carsten Busse und Pascal Hündorf beim Indoor-Cup für Furore sorgte und sogar ins Hallen-Masters Finale einzog, selbst da war es nicht möglich, unser eigenes Turnier zu gewinnen.

Im Jahre 2004 beim allerletzten Schledehausener Turnier in der Sporthalle in Bissendorf (der Bau der Waldsporthalle Schledehausen war bereits beschlossene Sache) spielten sich Carsten Busse, Tim Diekmann, Torsten Siekemeier, Frank Schwöppe, Christoph Trockel, Kai Rietenbach, Eckehard Quast, Jens Siekemeier und Marc Rietenbach in die Herzen der Fans und schafften das schier Unglaubliche. Unter dem neuen Trainer Frank Schwöppe gewann das Team tatsächlich unser eigenes Turnier und legte endlich den „Fluch von Bissendorf“ kurz vor Toreschluss ab. Somit taucht die Sportfreunde doch noch in den Annalen des eigenen Hallenturniers mit Austragungsort Bissendorf auf.

Am 15. Januar 2006 beginnt für dieses beliebte Winter-Ereignis eine neue Ära, das 25. Schledehausener Hallen-Fußball-Turnier findet erstmals in der neu errichteten Waldsporthalle statt, die mit ihren Maßen von 44 x 22 m den heutigen Ansprüchen mehr als Rechnung trägt.

Die Sportfreunde Schledehausen möchte sich an dieser Stelle bei allen Mannschaften des letzten Vierteljahrhunderts bedanken, die durch ihre Teilnahme dieses Turnier über eine so lange Zeit erst möglich gemacht haben.

Turniersieger der vergangenen 25 Jahre:

1982 Hagener SV, 1983 FC Bissendorf, 1984 Hagener SV, 1985 Hagener SV, 1986 SF Oesede, 1987 VfL Osnabrück Amat., 1988 SF Oesede, 1989 SV Wissingen, 1990 SV Eintracht Osnabrück, 1991 FC Bissendorf, 1992 BW Hollage, 1993 FC Bissendorf, 1994 TuRa Melle, 1995 FC Bissendorf, 1996 FC Bissendorf, 1997 VfR Voxtrup, 1998 TuS Bad Essen, 1999 VfR Voxtrup, 2000 FC Bissendorf, 2001 FC Bissendorf, 2002 TuRa Melle, 2003 FC Bissendorf, 2004 SV Wissingen, 2005 SF Schledehausen, 2006 FCR Bramsche


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