Tabelle
1. Kreisklasse Süd B
Spielzeit 2018/19

  Verein S P
1 SFS I 18 44
2 Westerhausen 18 42
3 Vehrte 16 38
4 Wimmer/Lintorf 16 36
5 Gesmold III 17 27
6 Bissendorf 17 25
7 Buer 18 24
8 Gesmold II 18 23
9 Bad Essen 15 20
10 Sultan Spor 15 18
11 Borgloh II 18 18
12 W´holzhausen II 18 18
13 Neuenkirchen II 16 15
14 Melle Türkspor 17 13
15 Wimmer/Lintorf 17 12
16 Wissingen II 18 9
Detaillierte Tabelle

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Die 1990er Jahre
Anfang der 90er Jahre holte die sportliche Leitung um Präsident G. Maiwald
Trainer Manfred Gawylcyk aus Ostercappeln zurück und baute mit ihm einen
neuen Kader für die erste Herrenmannschaft auf. „Manne“ setzte auf Identität und
sah sich verstärkt in den eigenen Reihen um. Mit S. Laufer, G. Brockschmidt, H.
Rödel und L. Beckemeyer setzte er dabei zum einen auf verdiente und erfahrene
Spieler, zum anderen gehörten nun mit J. Rave, M. Raabe, J. Eekhoff und S.
Hauck, die bereits von Kindesbeinen an für Schledehausen kickten, Spieler aus
den Reserveteams der Sportfreunde zum Stammpersonal der „Ersten“. Auch
einige Alt-Schledehauser (Ingo Reimann, Kai Igelmann, Christian Zaun) wurden
von ihren damaligen Stadtvereinen zurückgeholt, um der Mannschaft ein
„Schliärsener“ Gesicht zu geben. H. Restemeyer, der seinem Trainer seinerzeit
zum OFV gefolgt war und ebenfalls zurückkehrte, konnte mit S. Niehaus
(Ostercappeln) eine wichtige Verstärkung gewinnen. Nachwuchshoffnung J.
Rottwinkel wurde bereits als 17-jähriger eingesetzt.

In den beiden Serien unter Gawylcyk’s Leitung als Spielertrainer konnte jeweils
der Klassenerhalt gefeiert werden in der damals sehr starken Kreisliga, der
Zusammenhalt des Teams war ausgezeichnet und dennoch wurde mit Wolfgang
Peuker zur neuen Saison 1992/93 ein neuer Coach verpflichtet.

Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.1. Herren 1992/93: Stehend v.l.: Trainer Wolfgang Peuker, Stephan Niehaus, Kai Igelmann, Thomas Ackermann, Ingo Reimann, Stefan Franz, Michael Kassing, Betreuer Manfred Schell, Betreuer Oliver Meyer, Kniend v.l.: Jörg Eekhoff, Frank Schürmann, Jens Rave, Stephan Hauck, Manfred Gawylcyk, Heinz Rödel, Janosch W., Ralf Kopytziak, Es fehlen: Jörg Rottwinkel, Christian Zaun, Günter Brockschmidt
Peuker trat mit einem erneut verändertem Team (zur Mannschaft
stießen u.a. T. Ackermann und R. Kopicziak) an, um mehr zu erreichen als „nur“
die Kreisliga zu halten, die Einführung neuer Trainingsmethoden, die in der
Mannschaft sehr gut ankamen, brachten jedoch nicht den gewünschten Erfolg!
Die Mannschaft konnte die im Training erprobten fußballerischen Elemente nicht
„auf dem Platz“ umsetzen und fand sich trotz verhältnismäßig gutem Start 2
Spieltage vor Ende der Saison auf einem Abstiegsplatz wieder. Das kommende
Spiel musste unbedingt gewonnen werden, um den Klassenerhalt zu sichern. Der
Vorstand entschied sich nun für eine äußerst ungewöhnliche Maßnahme: Trainer
Peuker, dem man durchweg gute Arbeit bescheinigte, wurde für dieses eine, für
den Verein so wichtige Spiel suspendiert und durch Manfred Gawylcyk, der
mittlerweile wieder als Libero in der „Ersten“ auflief, ersetzt. Der
Motivationskünstler, der einer Mannschaft eine unglaubliche Willensstärke
einimpfen kann, schaffte in diesem Spiel tatsächlich den nötigen Sieg und feierte
mit Schledehausen erneut den Klassenerhalt.

Trainer Peuker übernahm zur neuen Saison wieder das Ruder, kam aber ob des
Vertrauensentzugs zum Ende der vorangegangenen Spielzeit nicht mehr an die
Mannschaft heran und hatte zudem wenig Fortune. Die Folge waren schlechte
Ergebnisse und Unzufriedenheit aller Ortens. Die neue Führungsriege um „Appi“
Grützner beendete schließlich kurz vor der Winterpause die Zusammenarbeit.

Ex-Trainer Gawylcyk übernahm erneut die Mannschaft und einige „alte“ Recken
wie u.a. Siggi Laufer sorgten dafür, dass sich das Team wieder ans Mittelfeld
herankämpfen konnte. Pfingsten 1994 – 5 Spieltage vor Saisonende, traten die
durch Verletzungen und Schichtarbeit ersatzgeschwächten Schledehauser beim
bis dahin sieglosen und abgeschlagenem Tabellenletzten BarisSpor Bohmte an.
Dieses Spiel sorgte für ein Novum in der bisherigen Geschichte der Sportfreunde.
Vorausgegangen war eine unter angeblich kuriosen Umständen zustande
gekommene 2:3 Niederlage an diesem trüben Freitagabend. Die Volksseele
kochte, noch am Samstagvormittag tagte der Vorstand und entließ Gawylcyk mit
sofortiger Wirkung. Da am Pfingstmontag bereits ein weiteres Spiel anstand,
übernahm Heiner Bullerdiek in seiner Funktion als Fußballobmann für einen
Spieltag die Mannschaft, ehe Uwe Voskuhl, bereits für die kommenden zwei
Spielzeiten engagiert und kurz zuvor beim VfB Schinkel ebenfalls von seinen
Aufgaben entbunden, kurzfristig übernahm und trotz der erschwerten Umstände
den Erhalt der Klasse schaffte.

Für die nächsten zwei Spielzeiten baute Voskuhl die „Erste Herren“ um und
vollzog einen Altersschnitt. Zunächst noch als Spielertrainer scharte er etliche
Mannen aus dem Stadtkreis um sich, allein von seinem früheren Verein VfB
Schinkel brachte er 4 Spieler mit (u.a. G. Neuenfeldt und G. Schünemann). Es
sollte zwar nicht die erfolgreichste, aber für die Teammitglieder die wohl schönste
Zeit ihrer Karriere werden. Die Mannschaft war trotz der Vielzahl unterschiedlicher
Charaktere ein verschworener Haufen, sowohl auf als auch neben dem
Sportplatz herrschte ein unglaublicher Zusammenhalt. Allwöchentlich wurden
nach den Spielen und den selbstverständlichen Clubhausbesuchen unsere
Sponsoren besucht (dazu gehörten u.a. 2 griechische Restaurants), in den
Sommermonaten wurde nach dem Donnerstagstraining regelmäßig die Altstadt in
Osnabrück besucht und man traf sich auch sonst bei allen möglichen
Gelegenheiten. Höhepunkte waren sicherlich die beiden Trainingslager mit
anschließendem Grillfest, bei denen unter anderem eine Schweinewaage eine
große Rolle spielte!

Aus sportlicher Sicht konnte man in der Hinrunde der Spielzeit 1994/95 noch an
die oberen Tabellenplätze der Kreisliga anklopfen, musste aber aufgrund einer
Vielzahl von Verletzungen eine bittere Niederlagenserie hinnehmen. Zum
Abschluss landete man auf dem 14. Tabellenplatz, der zur Qualifikation der neu
eingeteilten Ligen nach der Spielklassenreform nicht ausreichte. Neben den
Sportfreunden mussten 10!!! weitere Mannschaften den Gang in die Kreisklasse
antreten.
In der 1. Kreisklasse herrschte nun ein großes Gedränge, viele Vereine
versuchten mit aller Macht, in die Kreisliga zurückzukehren und das Niveau in
dieser neu geschaffenen Liga stieg beachtlich. Die Sportfreunde konnten in der
gesamten Spielzeit nicht an ihr Leistungsvermögen herankommen und reihten
sich ins Mittelfeld der Liga ein. Uwe Voskuhl kündigte nach Differenzen mit dem
Vorstand seinen Abschied an und etliche Leistungsträger verließen die
Mannschaft.

Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.1. Herren 1997/98 - Stehend v.l.: Trainer Klaus Schmalstieg, Uwe Klapper, Daniel Domke, Walter Volbert, Sören Blum, Michael Raabe, Thomas Surmann, Lars Knäuper, Michael Klefoth, Betreuer Ewald Neumann, kniend v.l.: Jörg Eekhoff, Andrè Vrieler, Olaf Hadeler, Guido Neuenfeldt, Thorsten Peters, Willi Waldmann, Jens Rave.
Klaus Schmalstieg folgte in den Spielzeiten 96/97 und 97/98
als Trainer und musste erneut einen Umbruch der Mannschaft einleiten. Um die
etablierten G. Neuenfeldt, J. Eekhoff, J. Rave, C. Zaun und W. Volbert baute
Schmalstieg etliche ehemalige 2. Herren- und Jugendspieler ein. Auch von den
neuen Baugebieten innerhalb des Ortes konnte die Mannschaft profitieren und
den ein oder anderen Spieler (u.a. Thomas Surmann) dazu gewinnen. Leider
konnte das Team nicht über Mittelmaß in dieser Liga hinauskommen, zudem
überwarf sich Schmalstieg mehrfach mit einigen Leistungsträgern, die daraufhin
aus dem Kreis der Mannschaft ausschieden und lieber in der "Zweiten" oder
"Dritten" Fußball spielten.
Die lang ersehnte Rückkehr in die Kreisliga blieb Wunschdenken.

Der Vorstand um Gerald Timmer befand sich auch vor dem Hintergrund unseres
starken Nachwuchs’ nun in Zugzwang, denn diesen Spielern wollte man
zumindest die Möglichkeit einräumen, auf höchster Kreisebene zu spielen. Daher
wurde Schmalstieg von D. Mack abgelöst.

1998 feierte die Sportfreunde Schledehausen ihr 50-jähriges Bestehen. Zur
großen Jubiläums-Festwoche vom 29. August – 6. September wurde bereits im
Vorfeld sehr viel Aufwand betrieben. Bereits 1 Jahr im voraus gründete man einen
Festausschuss, der akribisch an der Umsetzung arbeitete. Das Ergebnis konnte
sich sehen lassen:

Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Treffen von Mitgliedern aus den Gründungsjahren: O. v. links: Herbert Lamker, Helmut Bracksiek, Walter Remme, Günter Piel, 1. Vors. Gerald Timmer, Karl-Werner Grieß, 2. Vors. Heinfried Klefoth, Horst Hübner, Hans-Dieter Herlitzius, Dieter Rave. U. v. links: Günter Braksiek, Josef Igelmann, Franz Trapka, Werner Berdelmann und Josef Heger.
Einer der Höhepunkte fand bereits vor der Jubiläums-Woche
statt: Auf den Tag genau 50 Jahre nach Gründung der Sportfreunde
Schledehausen trafen sich am 17. März 1998 die Gründungsmitglieder im
Clubhaus. Viele Erinnerungen und Fotos wurden an diesem Abend ausgetauscht
und es entstanden lebhafte Diskussionen.

Vor allem das legendäre Aufstiegsspiel gegen Fürstenau, das in der Saison
1953/54 verlorenging, beschäftigte die Gemüter auch noch ein knappes halbes
Jahrhundert danach.

Der Vorsitzende Gerald Timmer hatte sogar das Original-Gründungsprotokoll zur
Hand. Von den rund 30 Gründern waren seinerzeit 24 mit einem Posten im Verein
bedacht worden.


Zum Jubiläumsfest im August wurde ein großes Festzelt neben dem „Sportplatz
am Berg“ errichtet, in dem Freitags eine Jugenddisco, Samstags ein
„Jubiläumstanzabend“ mit der populären Band „Sky Riders“ und Sonntags die
große Feierstunde mit Ehrungen und anschließendem Frühschoppen mit der
Blaskapelle Bissendorf-Holte stattfanden. Erstmals gab es auch so etwas wie
einen Fanshop, die Organisatoren ließen Aufkleber, Regenschirme und T-Shirts
zur 50-Jahr Feier fertigen. Insbesondere die T-Shirts fanden am Verkaufswagen
reißenden Absatz.

Auch sportlich hatte die Festwoche einiges zu bieten. Die
Jugendsportwerbewoche mit Turnieren aller unserer Jugendmannschaften sorgte
täglich für regen Betrieb auf unseren Sportstätten, ein Spiel unserer ehemalige 3.
Herren gegen die Alten Herren aus Wissingen sorgte für ein Wiedersehen mit
vielen „Größen“ unseres Vereins und fand großen Anklang sowohl bei
Zuschauern als auch Aktiven. Die Ortsmeisterschaften der ansässigen Vereine,
welche eigentlich Bissendorf als Austragungsort vorsah, wurden anlässlich des
Jubiläums diesmal in Schledehausen ausgetragen und erfreuten sich großem
Zuschauerandrang.

Das Spiel einer Schledehauser Ü30 gegen eine hochkarätig besetzte VfL
Osnabrück Oldie-Mannschaft, die sich mit etlichen ehemaligen Stars wie Lothar
Gans oder Heinz-Werner „Rakete“ Eggeling ankündigten, sollte der krönende
Abschluss werden. Leider musste dieses Spiel jedoch aufgrund eines heftigen
Unwetters im gesamten Stadt- und Landkreis abgesagt werden.

Trotz dieses "kleinen Schönheitsfehlers" konnte man als Fazit der Feierlichkeiten
rund um das 50-jährige Jubiläum feststellen, das diese Festwoche zu einem der
Höhepunkte des gesellschaftlichen Miteinanders Schledehausens im Jahre 1998
zählte.

Ausruhen konnte sich der Vorstand allerdings nicht auf den großen Erfolg der
Festwoche, denn die Zwischenbilanz der „Ersten Herren“ las sich insbesondere
mit Blick auf die Tabelle erschreckend. Das Team fand sich als Tabellenletzter der
1. Kreisklasse wieder. Es rumorte offensichtlich gewaltig in der Mannschaft,
sowohl auf als auch neben dem Platz. Der Vorstand ging auf Ursachenforschung.
Nach etlichen Marathon-Sitzungen mit dem erfahrenen Spielerrat wurde der
Trainer nach nur 3-monatiger Amtszeit prompt wieder entlassen.

Mit Fred Hammecke übernahm nun ein alteingesessener Schledehauser das
Ruder, mit Erfolg! Er gab den völlig verunsicherten Spielern wieder das nötige
Selbstbewusstsein und die Sportfreunde konnten wieder gewinnen. Unvergessen
bleibt in dieser Spielzeit 98/99 die Siegesserie über Ostern, als aufgrund der
vielen Spielausfälle im Winter gleich 5!!! Spiele zu bestreiten waren.
Schledehausen gewann sie alle und konnte schließlich den Klassenerhalt feiern.
In der Saison 1999/2000 verpflichtete die Sportfreunde Schledehausen einige
hochkarätige Spieler, um den langersehnten Aufstieg endlich verwirklichen zu
können.
P. Hündorf, M. Liehr und später auch P. Kabatzik kamen von der Concordia aus
Belm, Wolfgang Hammecke kehrte aus Bissendorf „heim“ und mit R. Ehmke
wurde ein Spielmacher in die Mannschaft integriert.

Das neu formierte Team spielte nun hervorragenden Fußball und lieferte sich mit
dem TSV Westerhausen einen unerbittlichen Zweikampf an der Tabellenspitze.
Nach einem überzeugenden Sieg bei unserem direkten Konkurrenten schien die
Rechnung aufzugehen, die Sportfreunde trohnte als Spitzenreiter in der Liga.

Doch nun folgte ein interner Machtkampf, der das langersehnte Ziel auf eine
gefährliche Art und Weise zum Scheitern zu verurteilen drohte. Nach dem Sprung
an die Tabellenspitze hatte das Team immense Verletzungsprobleme. Torjäger
Pascal Hündorf verletzte sich schwer, ebenso Torhüter Thorsten Peters und
einige andere. Zudem ließ die Trainingsbeteiligung zunehmend nach. Trainer
Fred Hammecke sah das Saisonziel gefährdet, schlug vor, die A-
Jugendmannschaft abzumelden und in den Herrenbereich zu ziehen. Dieses
stieß auf wenig Gegenliebe bei den Verantwortlichen, woraufhin der Trainer ein
Ultimatum stellte und drohte, „die Brocken hinzuschmeißen“, gäbe es nicht
schnellstmöglich eine Lösung der personellen Probleme. Er konnte zunächst zum
Weitermachen bewegt werden.

Im ersten Spiel nach diesem Machtkampf unterlagen die Sportfreunde der 2.
Mannschaft des FC Bissendorf und gaben die Tabellenführung wieder ab,
woraufhin nun der Vorstand den Machtkampf mit dem Trainer erneut schürte,
indem Hammecke entlassen und mit M. Palm ein neuer Trainer installiert wurde.
Dieser sagte jedoch recht kurzfristig nach Bekanntgabe der Demission
Hammeckes aus beruflichen Gründen ab und so nahm der Vorstand die
Entlassung seines (Ex-)Trainers zurück. Das "Tischtuch" zwischen Vorstand und
Coach war jedoch längst zerschnitten und die Querelen nahmen kein Ende. Sie
gipfelten in der Androhung, das komplette Team abzumelden und einen neuen
Verein zu gründen. Erneut handelte der Vorstand und entließ den Trainer nun
endgültig. Ostern 2000 übernahm Martin Möllenkamp die Mannschaft, die
mittlerweile auf Platz 4 zurückgefallen war. Nun kehrte wieder ein wenig Ruhe ein
und das Team begann eine furiose Aufholjagd, die letztlich mit dem 2.
Tabellenplatz und den damit verbundenen Relegationsspielen zur Kreisliga
belohnt wurde.

In Rothenfelde im Salinensportpark fand das Relegationsspiel gegen den SC
Glandorf statt. Nach Jahren der Entbehrung endlich mal wieder ein TOP-Spiel für
die Sportfreunde, was auch der Besucherandrang zeigte. Die SfS-Kolonne zog
mit zwei vollbesetzten Reisebussen und etlichen Privat-PKW’s in Rothenfelde ein
und peitschte die Mannschaft mit ihren stetigen Anfeuerungsrufen nach vorn.

Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.1. Herren - Aufsteiger in die Kreisliga 2000
Mit viel Glück konnte dann die optisch überlegene Mannschaft
des SC Glandorf mit 2:1 bezwungen werden, die lang ersehnte Rückkehr in die
Kreisliga war Wirklichkeit. Gefeiert wurde dieser Erfolg bis in den frühen Morgen.
Beachtlich ,dass sowohl Mannschaft als auch Vorstand diesen Aufstieg auch dem
ehemaligen Trainer Fred Hammecke widmeten und ihm den Löwenanteil
zusprachen. Kaufen konnte er sich freilich davon nichts mehr. Es sollten im neuen
Jahrtausend tolle Jahre dieser Mannschaft folgen.


In die Saison 1998/99 fiel der bisher größte Erfolg einer Schledehauser
Jugendmannschaft:
Die von Kurt Rietenbach seit den Minikickern trainierte Mannschaft machte im
Bezirkspokal von sich reden und schaltete nach und nach höherklassige Teams
aus.
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.A-Junioren Bezirkspokalsieger 1999 - oben v.l.: Betreuer O. Meyer, F. Goldstein, T. Olding, C. Neteler, M. Rietenbach, A. Meyer, R. Quast, K. Rietenbach, Trainer Kurt Rietenbach, unten v.l.: D. Janocha, O. Toennes, H. Diepholz, P. Fuermeyer, K. Leeker, K. Pollex, J. Doelker, S. Seggert, H. Niemann.

Am 13.05.1999 im Finale auf dem „Sportplatz am Berg“ vor mehr als 450
begeisterten Zuschauern lieferten sie dem klassenhöheren und favorisiertem
Gegner Vorwärts Nordhorn einen tollen Fight und gewannen letztlich das
dramatische Elfmeterschießen dank eines überragenden Torwarts Jan Doelker,
der während der regulären Spielzeit verletzungsbedingt als Ersatz auf der Bank
saß und erst Sekunden vor Abpfiff aufgrund seines Image als „Elfmetertöter“
eingewechselt wurde.

Ein Schachzug, der sich lohnen sollte, Doelker hielt 2 Elfmeter und wurde zum
Held des Tages!

Text: Christian Zaun





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Luftkurort Schledehausen

Vorankündigung Schledehauser VGH-Cup v. 18.-20.01.
VGH-Cup 2019
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